Fotoausstellung

Projektstart: 01.05.2018
Projektende: 31.12.2019
Projektpartner: Björn-Schulz-Stiftung, Dorint Hotel Oberursel, Saal Digital
Umsetzungspartner: Kinderhaus Luftikus, diverse Familien
Projektverantwortlich: Stefan Mantel
Projektmitarbeit:
 Nadine Bauer
Projektvolumen: ca. 7.000 Euro
Finanzierung: Projektpartner und private Spenden

Kinder mit einer schweren Mehrfachbehinderung (und ihre Familien) leben am Rande der Gesellschaft. Im Alltag sieht man sie kaum. Sie sind nicht präsent, denn ihre soziale und gesellschaftliche Teilhabe gestaltet sich schwierig. Meist bestimmen die Pflege und Therapien des behinderten Kindes das Tagesprogramm der Familie.

Zudem erfahren sie oft aktive Ausgrenzung. Ihre „Andersartigkeit“ erschreckt ihre Mitmenschen. Diese reagieren mit Ablehnung, denn für viele Menschen sind Kinder mit Behinderung ein Schreckgespenst. Das Unbekannte macht Angst.

Völlig ohne Frage ist das Leben mit einem schwerstmehrfachbehinderten Kind – ebenso wie mit einem chronisch kranken Kind – eine große Herausforderung. Der Alltag der Familien ist meist komplett durchstrukturiert und geprägt von vielen Kämpfen: um die Gesundheit des Kindes, für nötige Therapien und Hilfsmittel, gegen die Kostenträger – aber auch darum, der Familie und insbesondere den Geschwisterkindern gerecht werden zu können. Die Eltern leisten häufig übermenschliches, weit über ihre Kräfte hinaus.

Einrichtungen, in denen schwerstbehinderte junge Menschen wie in einem richtigen Zuhause leben können, gibt es viel zu wenige. Lange Wartelisten erwarten Eltern, die Betreuung und Pflege zuhause nicht leisten können. Die Einrichtungen selbst kämpfen um Kostensätze und Planstellen.

Der Fotograf Stefan Mantel, Mitglied und ehrenamtlicher Unterstützer des Philip Julius e.V., zeigt in seinen Portraits intime Momente aus dem Alltag schwerstbehinderter Kinder und lädt den Betrachter ein, sich eine neue Welt zu erschließen und diese mit den Augen der Kinder zu betrachten.

Damit wollen wir die Familien vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte führen und zeigen, dass schwerstbehinderte Kinder keine Schreckgespenster sind, sondern in erster Linie eines: Kinder.

Die Ausstellung umfasst 15 Bilder im Format 70×100 cm auf Acrylglas. Erstmalig der Öffentlichkeit wird die Ausstellung am 14. Dezember 2018 anlässlich der Weihnachtsfeier des Philip Julius e.V. im Dorint Hotel in Oberursel präsentiert. Gezeigt werden soll sie im Laufe des Jahres 2019 an unterschiedlichen Orten in Deutschland. Die Ausstellung organisieren Partner des Philip Julius e.V. vor Ort unter anderem in Baiersbronn, Berlin und Frankfurt.

Bei Interesse an der Ausstellung nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf!

Die Bilder können in limitierter Auflage käuflich erworben werden.