Casa Philip Julius

Stellen Sie sich vor, Sie fahren in den Urlaub. Sie reisen mit Gepäck, aber ohne Koffer voller Windeln und ohne Mixer. Selbst der Pezziball bleibt dieses Mal zu Hause.

Das wichtigste aber haben sie dabei: Ihre Kinder.

Am Zielbahnhof holt Sie ein Wagen ab, in den der Rollstuhl Ihres schwerstbehinderten Kindes einfach hineinfahren kann. Das Kind braucht vielleicht ein höhenverstellbares Gitterbett, eine Magensonde oder Sauerstoff. Bei Ihrer Ankunft im Ferienquartier steht all das bereit, was Ihnen und Ihrem Kind das Leben erleichtert.

Sie können entspannen. Und nachts dürfen Sie schlafen. Denn in dem Ferienressort gibt es eine Nachtwache, die sich um Ihr Kind kümmert, es wickelt oder lagert.

Tagsüber können Sie Zeit miteinander verbringen. Und wenn Sie mit den Geschwistern einmal einen Ausflug planen, der für Ihr behindertes Kind zu anstrengend ist, wissen Sie es in der Obhut professioneller Pfleger und Betreuer – Menschen, die aufgrund ihrer Erfahrung und ihrer Ausbildung etwas von Kindern wie Ihrem verstehen.

In diesem Ferienquartier ist alles so gut organisiert wie zu Hause. Ihr Kind muss nicht einmal auf seine Krankengymnastik verzichten. Es gibt erfahrene Therapeuten im Haus und Ärzte in der Nähe, vielleicht ein Schwimmbad mit warmem Wasser.

Doch im Unterschied zum Alltag haben Sie jetzt Zeit füreinander. Und wenn Sie aus dem Fenster schauen, sehen Sie nicht die vertraute Hauswand gegenüber, sondern vielleicht das Meer – oder eine schöne umbrische Landschaft.

Philip Julius e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, ein solchen Ferienhaus im Süden Europas zu bauen, die Casa Philip Julius. Noch existiert sie nicht, aber wir arbeiten daran – für Sie und Ihr Kind!