Projekte

Aktuell arbeiten wir an folgenden Projekten

Wünsch Dir was

Momente des Glücks sind für schwer behinderte Menschen noch viel mehr wert als für gesunde Menschen. Denn ein gesunder Mensch hat es meist selbst in der Hand, für sein Glück zu sorgen. Schwerstbehinderte Menschen hingegen sind darauf angewiesen, dass andere Menschen für sie da sind und ihnen Glück schenken.

Eltern schwerstbehinderter Kinder sind jedoch häufig sehr belastet. Es gilt den Alltag der Familie zu strukturieren, die Pflege sowie die besten Förder- und Therapiemöglichkeiten zu organisieren und mit Trauer und Ängsten umzugehen. All dies unter einen Hut zu bringen, geht häufig an die Substanz.

Mit dem Projekt „Wünsch Dir was…!“ wollen wir deswegen Momente des Glücks schenken und Wünsche schwerstbehinderter Kinder und ihren Familien wahr machen.

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt „Wünsch Dir was…!“

Elternseminar auf Basis „Starke Eltern – Starke Kinder“ für Eltern schwerstbehinderter Kinder

Eltern, deren Kinder behindert und pflegebedürftig sind, stehen vor vielen großen Herausforderungen: sie müssen sich in der neuen Lebenssituation zurecht finden, die Trauer, Angst und Sorge in ihr Leben integrieren und gleichzeitig Wärme und Glück schenken, die besten Pflege- und Fördermöglichkeiten organisieren, sich um die Geschwister kümmern und dabei noch Paar und Mensch bleiben.

Anhand von Elementen aus dem Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“® (Deutscher Kinderschutzbund e.V.) soll an zwei Wochenenden Gelegenheit gegeben werden, sich über diese Themen auszutauschen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Kraft zu schöpfen für den Alltag.

Der Kurs ermutigt die Eltern, ihre Verantwortung für einen schwerstbehinderten Menschen anzunehmen und dabei, gestützt von klaren Werte, eine liebevolle, warmherzige und aufmerksame Haltung gegenüber den Kindern einzunehmen.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Elternseminare

Filmprojekt: „Schwerstbehinderte Kinder machen Urlaub“

Viele Eltern schwerstbehinderter Kinder wünschen sich einen gemeinsamen Familienurlaub. Er scheitert aber oft am an zwei Barrieren, der einen emotionaler, der anderen struktureller Natur. Zumeist können sich Eltern, die ein Kind mit einem enorm hohen Pflegeaufwand betreuen, nicht vorstellen, dass es Orte gibt, die fernab der gewohnten und eingespielten häuslichen Umgebung, es ermöglichen, dass sie sich selbst erholen und entspannen können. Hinzukommen Ängste, das behinderte Kind mit Reisestrapazen und Umgebungsveränderung zu überfordern. Nicht zuletzt schreckt auch die Angst vor enttäuschten Erwartungen. Strukturelle Barrieren sind die Kosten für einen Familienurlaub, die Wahl des Urlaubsziels und logistische / organisatorische Herausforderungen.

Dem entgegen steht jedoch der erhöhte Bedarf betroffener Familien nach Entlastung und Erholung. Ein gemeinsamer gelungener Familienurlaub stärkt die Familie als soziales Gefüge nachweislich. Dies zeigt eine durch den Philip Julius e.V. mitfinanzierte Studie („Kurzzeitwohnen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und deren Familien. Eine wissenschaftliche Evaluation im Neuen Kupferhof“, erschienen im Waxmann Verlag 2016). (siehe „Abgeschlossene Projekte“.)

Es badarf nun also „Ermutigungen“ für Eltern schwerstbehinderter Kinder, die helfen, emotionale und strukturelle Barrieren zu überwinden und sich der Planung und Realisierung eines gemeinsamen Familienurlaubes zuzuwenden.

Geplant sind Konzeption, Planung und Dreh von ca. zehn in sich geschlossenen Kurzfilmen rund um den Themenkreis „Urlaub mit schwerstbehinderten Kindern“ zu je 4-6 Minuten, die später zusätzlich zu einer Reportage zusammengeschnitten werden.

Die Filme sollen betroffenen Familien Mut machen und zugleich wichtige Impulse liefern, wie die Planung eines gemeinsamen Familienurlaubs gelingen kann.

Hier erfahren Sie mehr über unser Filmprojekt.

Projekt JungePflegeMonitor

Mit dem JungePflegeMonitor wollen wir eine Versorgungslücke schließen und eine webbasierte Anwendung, eine Suchmaschine, schaffen, mittels derer Eltern bundesweit nach Pflegeeinrichtungen (vollstationär oder Kurzzeitpflege) suchen können, die in der Lage sind, mehrfach schwerstbehinderte junge Menschen angemessen zu versorgen.

Die Datenbank listet nicht nur alle Einrichtungen, sondern portraitiert diese auch. Zudem bietet eine Kommentarfunktion die Möglichkeit des Austausches mit anderen Eltern.

Hier erfahren Sie mehr über den JungePflegeMonitor.

Folgende Projekte haben wir abgeschlossen

Wissenschaftliche Begleitevaluation „Der Neue Kupferhof“

Durch eine wissenschaftliche Evaluation (Buch) wurden Wirkungszusammenhänge und Einflüsse der familienorientierten Angebote des Neuen Kupferhofs unter Einbezug der Familien, der Eltern und Geschwisterkinder auf den Erfolg von Angeboten für Kinder mit Behinderung untersucht.

Die wissenschaftliche Begleitevaluation wird durch das DISW fortgesetzt. Philip Julius e.V. wird das Projekt weiterhin unterstützen.