Krank und von Ämtern verlassen

Manuelas Sohn Alan ist dreizehn. Er sitzt im Rollstuhl. Vor sieben Jahren kam die Diagnose: Muskeldystrophie Duchenne. Damals konnte er noch laufen. Seine Muskeln bauen sich ab, mehr und mehr. Es ist unaufhaltsam. Manuela sieht ihrem Sohn beim langsamen Sterben zu.

Alan will leben. Und dafür braucht er Hilfsmittel: Rollstuhl, Trainingsgeräte, Lese-, Schreib- und Esshilfen, Badlifter, eine behindertengerechte Wohnung usw. Das alles ist teuer. Viele dieser Kosten übernehmen Sozialämter und Krankenkassen. Doch es ist ein Kampf, jedes Mal. Nichts ist einfach zu bekommen – Alans Mutter kann ein Buch darüber schreiben. Alles wird mehr als einmal hinterfragt. Es kommt ihr so vor, als ob jedes Amt und jede Kasse eigene Regeln hat. Oft muss sie einen Anwalt einschalten. Hier der Beitrag des MDR.

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