Filmprojekt Urlaub

Filmprojekt: „Schwerstbehinderte Kinder machen Urlaub“

Projektstart: 01.07.2017
Projektende: 30.10.2017
Projektpartner: Björn-Schulz-Stiftung, Luftikus gGmbH, Wohnen nach Wunsch e.V.
Projektverantwortlich: Nadine Bauer
Projektmitarbeit:
 Denis Neurath
Projektvolumen: ca. 3.500 Euro (Sachkosten)
Finanzierung: private Spenden

Beschreibung:
Viele Eltern schwerstbehinderter Kinder wünschen sich einen gemeinsamen Familienurlaub. Er scheitert aber oft am an zwei Barrieren, der einen emotionaler, der anderen struktureller Natur. Zumeist können sich Eltern, die ein Kind mit einem enorm hohen Pflegeaufwand betreuen, nicht vorstellen, dass es Orte gibt, die fernab der gewohnten und eingespielten häuslichen Umgebung, es ermöglichen, dass sie sich selbst erholen und entspannen können. Hinzukommen Ängste, das behinderte Kind mit Reisestrapazen und Umgebungsveränderung zu überfordern. Nicht zuletzt schreckt auch die Angst vor enttäuschten Erwartungen. Strukturelle Barrieren sind die Kosten für einen Familienurlaub, die Wahl des Urlaubsziels und logistische / organisatorische Herausforderungen.

Dem entgegen steht jedoch der erhöhte Bedarf betroffener Familien nach Entlastung und Erholung. Ein gemeinsamer gelungener Familienurlaub stärkt die Familie als soziales Gefüge nachweislich. Dies zeigt eine durch den Philip Julius e.V. mitfinanzierte Studie („Kurzzeitwohnen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und deren Familien. Eine wissenschaftliche Evaluation im Neuen Kupferhof“, erschienen im Waxmann Verlag 2016). (siehe „Abgeschlossene Projekte“.)

Es badarf nun also „Ermutigungen“ für Eltern schwerstbehinderter Kinder, die helfen, emotionale und strukturelle Barrieren zu überwinden und sich der Planung und Realisierung eines gemeinsamen Familienurlaubes zuzuwenden.

Geplant sind Konzeption, Planung und Dreh von ca. zehn in sich geschlossenen Kurzfilmen rund um den Themenkreis „Urlaub mit schwerstbehinderten Kindern“ zu je 4-6 Minuten, die später zusätzlich zu einer Reportage zusammengeschnitten werden.

Die Filme sollen betroffenen Familien Mut machen und zugleich wichtige Impulse liefern, wie die Planung eines gemeinsamen Familienurlaubs gelingen kann.