Archiv der Kategorie: Pflege

Pressemitteilung: JungePflegeMonitor gestartet

Oberursel, 22.06.2017: Der Philip-Julius e.V. startet am 22. Juni seinen JungePflegeMonitor. Die Suchmaschine wird Familien mit schwerstbehinderten Kindern und Jugendlichen Überblick über bundesweit mehr als 170 Pflegeinrichtungen und ihre Spezialisierungen bieten. Schrittweise sollen es alle rund 300 Einrichtungen werden, die für sehr schwer behinderte Menschen in Frage kommen. Mit wenigen Klicks lassen sich gezielt Einrichtungen nach Ort / Umkreis / Bundesland, Spezialisierung und Therapieformen suchen.

Ob Kurzzeitpflege in den Sommerferien oder eine Dauereinrichtung für einen 18jährigen schwerst-behinderten Jugendlichen – der JungePflegeMonitor gibt einen Überblick über alle relevanten Einrichtungen in Deutschland.

Weiterlesen

News Delphin Netzwerk Frühjahr 2017

Die Frühjahrs-Ausgabe der Zeitung des Delphin Netzwerks ist erschienen. Dieses Mal sind wir mit einem Beitrag über unseren Verein, unsere Projekte und exemplarisch den JungePflegeMonitor vertreten. Hier gehts zum eBook.

Ein Zuhause zwischen Klinik und Zuhause

Haus Atemzeit

Die Atmosphäre im Haus Atemzeit im hessischen 9.000-Seelen-Ort Wölfersheim ist freundlich und hell. Die Wände sind frisch gestrichen und bemalt mit familienfreundlichen Motiven. Ein Baum, ein kleiner Junge mit bunten Luftballons. Im Flur steht noch ein Umzugskarton. Doch die ersten kleinen Gäste sind bereits eingezogen. Gemeinsam mit ihren Familien. Im Haus Atemzeit haben Sie einen geschützten Raum gefunden, in dem sie sich besser kennenlernen, sich einspielen können, bis der nächste große Schritt nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ansteht: der Schritt in den Alltag zuhause. Weiterlesen

JungePflegeMonitor auf der Zielgeraden

Mit unserem Projekt JungePflegeMonitor biegen wir auf die Zielgerade ein. Vom „go live“ der webbasierten Suchanwendung für Pflegeeinrichtungen (Kurzzeit- und vollstationär) trennen uns nurnoch wenige Monate. Doch vor uns liegt noch ein großer Berg Arbeit, bis es endlich so weit ist. Wer jetzt neugierig geworden ist, für den haben wir hier schonmal eine „sneak preview“. Weiterlesen

Wissenschaftliche Evaluation Neuer Kupferhof

Wofür brauchen wir Urlaubsressorts speziell für mehrfach-schwerstbehinderte Kinder und ihre Familien? Eine wissenschaftliche Studie, unterstützt vom Philip-Julius e.V. zeigt den Nutzen am Beispiel des Kupferhofs (https://www.facebook.com/haendefuerkinder/…) in Hamburg: Familien gewinnen Kraft, ihr forderndes Leben zu bewältigen, der Kupferhof ist ein Ort, um die Batterien wieder aufzuladen. Die Kinder bleiben länger zu Hause, werden von ihren Familien betreut, die ohne eine Auszeit den harten Alltag nicht bewältigen können. Ja, die Kosten solcher Familienurlaube erscheinen zunächst hoch. Aber es kostet die Gesellschaft viel mehr, wenn die Eltern irgendwann verzweifelt aufgeben. Die Ergebnisse bestätigen, wie wichtig Einrichtungen wie der „Neue Kupferhof“ sind. Eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.

Carolin George  berichtet für Die Welt in einem sehr gut gemachten Artikel…

Portal Familienratgeber: Finanzielle Zuschüsse

Kindergeld, Betreuungskosten, Freibeträge: Der Staat unterstützt Eltern von Kindern mit Behinderung durch verschiedene Zuschüsse und steuerliche Vergünstigungen. In diesem Familienratgeber-Portal der Aktion Mensch findet man alles auf einen Blick.

Krank und von Ämtern verlassen

Manuelas Sohn Alan ist dreizehn. Er sitzt im Rollstuhl. Vor sieben Jahren kam die Diagnose: Muskeldystrophie Duchenne. Damals konnte er noch laufen. Seine Muskeln bauen sich ab, mehr und mehr. Es ist unaufhaltsam. Manuela sieht ihrem Sohn beim langsamen Sterben zu.

Alan will leben. Und dafür braucht er Hilfsmittel: Rollstuhl, Trainingsgeräte, Lese-, Schreib- und Esshilfen, Badlifter, eine behindertengerechte Wohnung usw. Das alles ist teuer. Viele dieser Kosten übernehmen Sozialämter und Krankenkassen. Doch es ist ein Kampf, jedes Mal. Nichts ist einfach zu bekommen – Alans Mutter kann ein Buch darüber schreiben. Alles wird mehr als einmal hinterfragt. Es kommt ihr so vor, als ob jedes Amt und jede Kasse eigene Regeln hat. Oft muss sie einen Anwalt einschalten. Hier der Beitrag des MDR.