Archiv der Kategorie: Gesetzliche Regelungen

Navigation durch den Hilfsmitteldschungel

Nach dem Praxisratgeber Pflegeversicherung veröffentlichten André Wieprecht und Annett Wieprecht-Kotzsch jüngst ihr zweites Buch: die Hilfsmittelfibel.

Die Hilfsmittelfibel ist ein Standardwerk für jeden, der ein Hilfsmittel benötigt und der wissen möchte, wie er es bekommen kann. Das Buch unterstützt Angehörige, Eltern von Babys, Kindern und Jugendlichen sowie Mediziner und im medizinischen oder sozialen Bereich tätige Menschen bei Fragen rund um die Hilfsmittelversorgung. Es vermittelt anschaulich und leicht verständlich das Wissen zur Versorgung mit einem Hilfsmittel und informiert unter anderem über

  • Was ist ein Hilfsmittel nach der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung?
  • Welche Kosten werden bei Brillen und Kontaktlinsen übernommen?
  • Welche einzelnen Schritte sind zur gewünschten Hilfsmittelversorgung notwendig?
  • Welchem Leistungsumfang und welchen Einschränkungen unterliegt die Hilfsmittelversorgung
  • Was versteht man unter dem neuen Behindertenbegriff nach dem Bundesteilhabegesetz und welche Nachteilsausgleiche gibt es?
  • Was muss beachtet werden, wenn ein Hilfsmittel für den Besuch der Kindertagesstätte bis zur Schule, Ausbildung und der Ausübung des Berufes benötigt wird?
  • Besteht ein Anspruch auf Hilfsmittel in einem Pflegeheim oder Wohnheim für behinderte Menschen?
  • Für welche Fälle der Hilfsmittelversorgung ist die gesetzliche Unfallversicherung zuständig?
  • Welchen Hilfsmittelanspruch haben Flüchtlinge und Asylbewerber?
  • Welche 11 wichtigsten Dinge sind bei einem Widerspruch und einer Klage zu beachten?

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Ärger mit Wiederholungsbegutachtungen

Ende letzten Jahres und auch in diesem noch jungen neuen Jahr hört man häufig von Eltern, dass bei deren Kindern eine Wiederholungsbegutachtung stattgefunden hat bzw. zeitnah stattfinden soll. Dabei haben die betreffenden Pflegekassen und der Medizinische Dienst wohl „übersehen“, dass Wiederholungsbegutachtungen zwischen dem 01.07.2016 und dem 31.12.2018 nur in begründeten Ausnahmefällen zulässig sind. Weiterlesen

News Delphin Netzwerk Frühjahr 2017

Die Frühjahrs-Ausgabe der Zeitung des Delphin Netzwerks ist erschienen. Dieses Mal sind wir mit einem Beitrag über unseren Verein, unsere Projekte und exemplarisch den JungePflegeMonitor vertreten. Hier gehts zum eBook.

Ratgeber zur Pflegeversicherung

„Wir haben damals, als unser Sohn ein Baby war, vergebens nach einem solchen Buch mit Tipps besonders für pflegebedürftige Babys und Kinder gesucht. Deshalb haben wir jetzt einfach selbst ein Buch dazu geschrieben.“ Dr. André Wieprecht und Annett Wieprecht-Kotzsch, Eltern eines pflegebedürftigen Kindes, haben ein Buch über das Thema der Pflegeversicherung geschrieben. “Das WIE der Pflegeversicherung 2016 für Babys, Kinder und pflegebedürftige Erwachsene” (ISBN 978-3-7380-5722-5) wurde als Ebook veröffentlicht und steht ab sofort und bis zum 14.2.2016 kostenlos z.B. bei amazon.de, thalia.de, bol.de, buecher.de, iTunes oder im Google Play Store als Download zur Verfügung.

 

Sichere Beförderung von Menschen mit Behinderung

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat eine neue Fassung ihrer Informationsbroschüre zur sicheren Beförderung von Menschen mit Behinderungen herausgegeben. Der stark nachgefragte Ratgeber wurde aktualisiert und um neue Themenaspekte erweitert. Hier finden sich beispielsweise wichtige Informationen und viele Tipps, um die Qualität und die Sicherheit der Beförderung von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Fahrdienstleiter erfahren in der Broschüre, welche sicherheitsrelevanten Anforderungen der Fahrdienst erfüllen muss.

Putzfrau aus der Pflegekasse

Die Pflege eines Angehörigen zu Hause kostet Kraft. Das hat der Gesetzgeber erkannt und das Angebot zur Entlastung im Alltag deutlich ausgebaut. So dürfen Angehörige seit Anfang des Jahres eine Auszeit von sechs Wochen nehmen statt vier wie bisher. Für diese Zeit können sie entweder einen professionellen Pflegedienst buchen und bekommen dafür – zusätzlich zu den sonstigen Leistungen (Pflegegeld und Pflegesachleistung) und unabhängig von der Pflegestufe – einen Fixbetrag von 1612 Euro. Ebenfalls neu ist, dass die Zuschüsse für die Ersatzpflege leichter als bisher für Alltagshilfe im Haushalt eingesetzt werden können, etwa für Putzen, Einkaufen und Gartenarbeit. Mehr heute in der FAZ.