Archiv der Kategorie: Gesetzliche Regelungen

News Delphin Netzwerk Frühjahr 2017

Die Frühjahrs-Ausgabe der Zeitung des Delphin Netzwerks ist erschienen. Dieses Mal sind wir mit einem Beitrag über unseren Verein, unsere Projekte und exemplarisch den JungePflegeMonitor vertreten. Hier gehts zum eBook.

Portal Familienratgeber: Finanzielle Zuschüsse

Kindergeld, Betreuungskosten, Freibeträge: Der Staat unterstützt Eltern von Kindern mit Behinderung durch verschiedene Zuschüsse und steuerliche Vergünstigungen. In diesem Familienratgeber-Portal der Aktion Mensch findet man alles auf einen Blick.

Ratgeber zur Pflegeversicherung

„Wir haben damals, als unser Sohn ein Baby war, vergebens nach einem solchen Buch mit Tipps besonders für pflegebedürftige Babys und Kinder gesucht. Deshalb haben wir jetzt einfach selbst ein Buch dazu geschrieben.“ Dr. André Wieprecht und Annett Wieprecht-Kotzsch, Eltern eines pflegebedürftigen Kindes, haben ein Buch über das Thema der Pflegeversicherung geschrieben. “Das WIE der Pflegeversicherung 2016 für Babys, Kinder und pflegebedürftige Erwachsene” (ISBN 978-3-7380-5722-5) wurde als Ebook veröffentlicht und steht ab sofort und bis zum 14.2.2016 kostenlos z.B. bei amazon.de, thalia.de, bol.de, buecher.de, iTunes oder im Google Play Store als Download zur Verfügung.

 

Sichere Beförderung von Menschen mit Behinderung

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat eine neue Fassung ihrer Informationsbroschüre zur sicheren Beförderung von Menschen mit Behinderungen herausgegeben. Der stark nachgefragte Ratgeber wurde aktualisiert und um neue Themenaspekte erweitert. Hier finden sich beispielsweise wichtige Informationen und viele Tipps, um die Qualität und die Sicherheit der Beförderung von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Fahrdienstleiter erfahren in der Broschüre, welche sicherheitsrelevanten Anforderungen der Fahrdienst erfüllen muss.

Putzfrau aus der Pflegekasse

Die Pflege eines Angehörigen zu Hause kostet Kraft. Das hat der Gesetzgeber erkannt und das Angebot zur Entlastung im Alltag deutlich ausgebaut. So dürfen Angehörige seit Anfang des Jahres eine Auszeit von sechs Wochen nehmen statt vier wie bisher. Für diese Zeit können sie entweder einen professionellen Pflegedienst buchen und bekommen dafür – zusätzlich zu den sonstigen Leistungen (Pflegegeld und Pflegesachleistung) und unabhängig von der Pflegestufe – einen Fixbetrag von 1612 Euro. Ebenfalls neu ist, dass die Zuschüsse für die Ersatzpflege leichter als bisher für Alltagshilfe im Haushalt eingesetzt werden können, etwa für Putzen, Einkaufen und Gartenarbeit. Mehr heute in der FAZ.

Behinderte Kinder sind in erster Linie Kinder!

Wir unterstützen die Petition für eine inklusive Lösung für Hilfen aus einer Hand – auch für behinderte Kinder und Jugendliche. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen mit Mehrfachbehinderungen ist die Zuständigkeit des Leistungssystems oft ungeklärt und regelmäßig will kein Leistungsträger zuständig sein, solange diese Unklarheiten bestehen. Um diesen Zustand zu beheben muss die Kinder- und Jugendhilfe als einheitlicher Leistungsträger für Kinder und Jugendliche mit allen Arten von Behinderungen im neuen  Bundesteilhabegesetz festgelegt werden. Wir bitten um Unterstützung im Sinne aller betroffenen Familien.

Mehr Zeit zum Durchatmen

Die Grünen wollen bei der geplanten Pflegereform eine stärkere Entlastung pflegender Angehöriger durchsetzen. Die Angehörigen unterschätzten zu Beginn oftmals die körperlichen wie auch besonderen psychischen Herausforderungen der familiären Pflege, sagte die Pflege-Expertin der Grünen-Bundestagsfraktion Elisabeth Scharfenberg der WELT. Deshalb müssten die Angebote für Tages- und Nachtpflege sowie zur Kurzzeit- oder Verhinderungspflege ausgebaut und bei den Betroffenen gezielt bekannter gemacht werden.