Der Philip Julius e.V. unterstützt Familien mit mehrfach schwerstbehinderten Kindern. Wir bieten den Angehörigen von schwerstbehinderten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen umfassende Informationen und Unterstützung, insbesondere zu den Themen Urlaub und Wohnen. Ein Familienurlaub mit schwerstbehinderten Kindern muss gut geplant werden. Wir haben Fakten für Sie zusammengestellt, die Ihnen diese Planung erleichtern. Hierzu stellen wir Ihnen Ferienquartiere vor, die auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse schwerstbehinderter Menschen eingestellt sind. Für Familien, die Pflege und Betreuung zuhause nicht leisten können, ist es eine Herausforderung, ein neues Zuhause für volljährige, schwerstbehinderte Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf zu finden. Auch hier bieten wir Orientierung und Hilfe, um gemeinsam diese Aufgabe zu meistern. In unserem Blog finden Sie immer aktuelle, themenbezogene, spannende Geschichten und Reportagen. In der Rubrik "Erzähl doch mal…" stellen wir Ihnen jeden Monat eine Famile mit einem schwerstbehinderten Kind vor.

Besuch Neuer Kupferhof Hamburg

Wir besuchen unseren Kooperationspartner, den Neuen Kupferhof in Hamburg. Im Interview erläutert uns Geschäftsführer Steffen Schumann das Konzept des Kupferhofs sowie die Finanzierung und gibt Tipps für die Aufenthaltsplanung. Außerdem erzählt er uns seine ganz persönliche Geschichte und wie er dazu kam, den Kupferhof zu gründen. Film ab…!

Illustration Eva-Maria Unglaube

Anders und doch normal (3)

Liebe Philip Julius Leser,

das heutige Thema habe ich gewählt, da es meinen Alltag stark bestimmt, mich täglich begleitet und mich des Öfteren traurig, hilflos und wütend macht: die Klassengesellschaft der Behinderung.

Ich habe im Laufe der Zeit gelernt und oftmals live miterlebt, dass es eine Klassengesellschaft der Behinderung zu geben scheint. Die Klassen, die ich dabei bis jetzt ausgemacht habe, sind: Die „niedlichen Behinderten“, die „zutiefst mitleiderregenden Behinderten“ und die „schrecklichen Behinderten“. Weiterlesen

Eltern behinderter Kinder kommen an Grenzen

Der Tag nach Himmelfahrt ist wieder ein beliebter Brückentag – die Schulen haben zu. Für Eltern behinderter Schulkinder einer von vielen Tagen, die sie im Laufe eines Schuljahres überbrücken müssen. Vor das größte Problem stellen sie die Ferien: 14 Wochen Urlaub bekommt kein Berufstätiger zusammen. Doch eine Ferienbetreuung gibt es nicht: „Keiner will unsere Kinder“, beklagt die Elternvertretung der Förderschule für geistige Entwicklung in Döse. Die Cuxhavener Nachrichten berichten.